Freitag, 16. März 2018

Storchenhorste in Loshausen heftig umkämpft


Mindestens drei Fremdstörche mischten das heimische Storchenleben in den letzten beiden Tagen gehörig auf. Besonders umkämpft war der Horst am Bahnradweg. Ein Partner des Revierpaares war aus unbekannten Gründen abwesend. Diese Chance ließ sich ein fremdes Paar (beide beringt) nicht entgehen, “eroberte” den Horst, begann umgehend mit der Renovierung und richtete sich für die Nacht häuslich ein.
   
Am heutigen Morgen war das heimische Revierpaar glücklicherweise wieder komplett. Mit vereinten Kräften wurden die “Hausbesetzer” in die Flucht geschlagen. Auch das Nest auf dem Molkereischornstein wurde mehrfach attackiert, aber die Hausherren wehrten alle Angriffe erfolgreich ab. Zwei Fremdstörche (nur einer beringt!) müssen zunächst mit Hausdächern Vorlieb nehmen und melden sich von dort immer wieder mit lautem Klappern. Weiterer Ärger liegt nahe.

Triumphierendes Klappern am Bahnradweg

Umgehend wird renoviert

Attacke am frühen Morgen

Das Revierpaar triumphiert

Die Rückeroberung wird gefeiert

  Fremdstörche melden weitere Ansprüche an. Text und Foto W. Märkel



Neues Storchenpaar in Riebelsdorf


Neben den "Winterstörchen" in Ziegenhain und in Loshausen, hat sich ein neues Storchenpaar auf dem Nest bei der Kläranlage in Riebelsdorf niedergelassen.



Foto: W.Schwalm

Montag, 19. Februar 2018

Ruhe vor der stressigen Brutsaison



Noch genießen die drei Schwälmer Storchenpaare die Winterruhe in vollen Zügen. Aber es geht mit Riesenschritten auf die stressige Brutsaison zu. 

Gestern  bereits trug der Storchenmann  Polstermaterial  ins Nest am Bahnradweg ein, wenig später zeigte die Webcam die erste (?) Kopulation. 

Alles deutet also auf einen frühen Brutbeginn hin. Nach der Erstbrut des jungen Weibchens im letzten Jahr mit nur einem Jungstorch besteht gute Hoffnung auf ein größeres Gelege. Lassen wir uns überraschen.


Text und Foto: W. Märkel